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Der König ist Tot

Der Thron wartet auf einen Nachfolger. Die Insel ist im Chaos versunken, denn der König ist tot. Wem wird es gelingen, die Macht an sich zu reißen und zum neuen König gekrönt zu werden?

England im Mittelalter

Nach dem Tod des Monarchen muss ein Nachfolger für den englischen Thron gefunden werden. Doch die Machtfraktionen sind zerstritten und auf dem Kontinent wittern die Franzosen ihre Chance auf eine Invasion. Im Area Majority- und Hand-Management-Spiel Der König ist tot für zwei bis vier Spieler versuchen die Spieler die Königswahl zu ihren Gunsten zu manipulieren. Das Spiel läuft über acht Runden, für die den Spielern auch acht Handkarten zur Verfügung stehen. Hier glänzt das Spiel bereits. Wann die Spieler ihre Handkarten spielen, bleibt vollkommen ihnen überlassen, nur neue Karten bekommen sie nicht. Eine Runde läuft, bis alle gepasst haben, dann wird eine Region ausgewertet. Somit bestimmen die Spieler selbst die Geschwindigkeit.

Spielablauf

Im Basisspiel haben alle acht gleiche Aktionskarten, im fortgeschrittenen Modus wird das Spiel asymmetrisch. Eine Aktionskarte bringt üblicherweise neue Würfelchen (Getreue) ins Spiel oder verschiebt sie zwischen Regionen. Nachdem eine Karte gespielt wurde, wird anschließend ein Getreuer vom Brett in den persönlichen Vorrat (Hof) genommen. Es gibt drei Arten von Getreuen, Engländer – gelb, Waliser – rot und Schotten – blau. Wird am Ende der Runde eine Region ausgewertet, werden alle Getreuen entnommen und in die Region eine Scheibe der stärksten Fraktion gelegt. Nach der Auswertung der achten Region kommt es zur Königswahl, die von der Fraktion gewonnen wird, die die meisten Gebiete für sich entschieden hat. Nun gewinnt der Spieler, der die meisten Getreuen aus der betreffenden Fraktion an seinem Hof versammeln konnte. Doch Vorsicht! Es kommt zu einer französischen Invasion, wenn in drei Regionen bereits in der Auswertung ein Gleichstand herrscht. In diesem Fall gewinnt der Spieler, der die meisten Sets auf gelben, roten und blauen Würfelchen in seinem Hof versammeln konnte.

Fazit zu der König ist tot

Der König ist tot spielt sich schnell in 30 bis 45 Minuten. Die Materialien sind einfach gestaltet, aber in einem stimmigen mittelalterlichen Artwort gehalten. Das Spiel ist mit den acht Handkarten übersichtlich, steckt aber voller spannender Entscheidungen. Knifflig ist es, den passenden Moment für das Spielen einer Karte auszumachen. Bei einem Spiel zu viert läuft der Wettstreit im Team mit dem Spieler, welcher gegenübersitzt, wobei die Höfe im Falle einer französischen Invasion zusammengezählt werden. Rundum ein tolles Spiel für Strategiespieler, die eine kurze aber packende Herausforderung suchen.

Der König ist Tot und andere Spiele von Peer Sylvester findet ihr hier.

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