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TOP 5 kooperative Brettspiele

Spielen im Team mag ich sehr und damit auch kooperative Brettspiele. Zusammen gewinnen oder vielleicht doch am finalen Boss scheitern hat für mich einen viel größeren Anreiz als rein gegeneinander zu spielen. Deswegen bin ich ein echter Fan von kooperativen Brettspielen und habe fast alles auf dem Markt schon gespielt.

Die Auswahl ist noch recht klein, aber es sind schon ein paar echt tolle Team-Spiele dabei. Daher stelle ich euch mal meine fünf Favoriten vor. Hier kommen die für mich fünf besten kooperativen Brettspiele.

 

Platz 5: Pandemie – Der Klassiker

Mein erstes kooperatives Spiel – ja, da hieß es noch Pandemie und nicht Pandemic und hatte putziges Holzmaterial anstatt Plastik. Das Spiel ist genauso simpel wie genial. Jeder hat nur 4 Aktionen pro Zug – ein Leichtes, möge man meinen, doch das macht die Sache umso kniffliger. Hinzukommt, dass sich das Spiel durch eine grandiose Mechanik immer wieder selbst verschärft und man das Gefühl hat, die Schlinge zieht sich immer weiter zu. Auch nach 100 Mal spielen (kommt bei mir in etwa hin) immer wieder spannend und eine Herausforderung.

Für echte Fans gibt es die Legacy Varianten mit vielen neuen Regeln und Challenges. Das Spiel ist nicht umsonst das zweitbeste Spiel aller Zeiten! 😉

 

Platz 4: Die Legenden von Andor

Jaja, das hat niemand kommen sehen. Aber man kann nicht genug betonen, wie toll dieses Spiel ist. Hier mag ich besonders den leichten Einstieg in die Fantasy Welt. Nach und nach lernt man die Welt von Andor und die Regeln des Spiels kennen. Das Spielsystem, also Bewegung, Aktionen, Kämpfe, sind sehr simpel, aber dennoch wahnsinnig strategisch.

Weitere Legenden, Erweiterungen und neue Helden sorgen für scheinbar endlosen Spielspaß. Einziges Manko: Dieses Spiel hat leider ein starkes Alpha-Player-Problem. Deswegen überlegt euch vorher gut, mit wem ihr euch auf die Reise zur Rettung Andors begebt.

 

Platz 3: Spirit Island

Ein echter Hype in Essen 2018. Es war unmöglich das Spiel Probe zu spielen, weswegen ich kurzerhand die Katze im Sack kaufte – denn mit etwas Glück erwischte ich anscheinend die letzte Katze von ganz Essen. Ich habe es nicht bereut, denn dieses Spiel ist grandios. Zum einen das Thema: Naturgeister, die gegen koloniale Einwanderer kämpfen. Als Blitz, Fluss oder Albtraum-Dämon müsst ihr die Invasoren zurückdrängen, bevor sie es sich so richtig heimisch machen.

Klingt einfach, denn immerhin kann man Tsunamis, Brände und Dürren schicken, aber Invasoren sprießen irgendwie wie die Pilze aus dem Boden. Wem das zu leicht ist, kann das Spiel individuell skalieren mit unterschiedlichen Völkern und Schwierigkeitsstufen. Toll sind vor allem die individuellen und mit Liebe erdachten Charaktere, die sich immer wieder anders spielen und super ergänzen. Aber auch hier sollte man wieder etwas Zeit aufbringen, sich reinzufinden.

 

Platz 2: Orleáns

Bevor jemand zurecht anmerkt: Das ist doch ein ganz normales Euro Game… ich spreche von der Erweiterung “Invasion”. Ein gutes Strategiespiel als Koop-Spiel umzumünzen ist eine geniale Idee. Jeder kennt die Regeln und anstatt sich gegenseitig die Bürger zu mopsen, spielt man gemeinsam gegen (fiktive) Invasoren. Eine völlig neue Denkweise! Jeder hat dabei sein individuelles Ziel, sodass Alpha-Player sich auch einordnen müssen.

Es gibt auch neue Aktionen, mit denen man sowohl zu Allgmeinwohl beitragen kann, als auch den Mitspielern helfen kann. Unterschiedliche Charaktere und Ereignisplättchen beeinflussen den Schwierigkeitsgrad der Partie. Auch mit geübten Spielern war es bisher immer eine enorme Herausforderung. Orleáns würde ich Koop-Fans alleine schon wegen dieser Erweiterung empfehlen.

 

Weitere gute kooperative Brettspiele:

Leider kann ich nicht alle Spiele vorstellen, die ich gerne möchte. Deswegen möchte ich noch kurz zwei kleine Spiele erwähnen, die zwar keine großen Brettspiele sind, aber auch sehr viel Spaß machen. Nämlich The Mind und The Game. Sie sind so praktisch, dass sie in jedes Handgepäck passen, schnell zu lernen und super unterhaltsam.

Zweite Erwähnung: Dieses Spiel ist genau aus dem gegensätzlichen Grund rausgeflogen. Es ist alles andere als klein, handlich und kurzweilig, sondern ein echtes Schwergewicht: Gloomhaven. Mit seinen 95 Kampagnen und unzähligen verschiedenen Charakteren und Wegen, die eingeschlagen werden können, verspricht es langanhaltenden Spielspaß und hält dieses Versprechen auch. Es macht unglaublich Spaß seinen Charakter zu formen und Dungeons zu crawlen. Für viele Menschen aber aufgrund des Zeitaufwandes kaum spielbar und läuft deswegen außerhalb der Konkurrenz.

 

Platz 1: Robinson Crusoe

Mein absoluter Favorit. Tolle Kampagnen, unterschiedliche Charaktere, szenische Erlebnisse und knifflige Entscheidungen. Alles, was ein gutes Koop-Spiel braucht. Bei Robinson Crusoe strandet man gemeinsam auf einer Insel und muss je nach Mission entkommen, Indys Schatz finden oder Kannibalen missionieren. Wenn da nicht für jeden etwas dabei ist, gibt es unzählige tolle Fan-Szenarien und auch Erweiterungen, in denen man z.B. Darwin’s Reisen nachspielen kann. Das Spiel ist Expertenlevel und der Einstieg ist aufgrund der Komplexität nicht einfach, aber es lohnt sich.

P.S. Weitere gute kooperative Brettspiele, die ich hier nicht erwähnt habe, aber die trotzdem toll sind und auch einen Blog verdienen sind: Mage Knight, Der Winter der Toten, Swords & Sorcery, die Exit Games und XCOM.

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